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Hat jemand mit den neuen Wacom Intuos Tablets (alte Bamboo-Reihe) Erfahrung?

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Java - 05.09.14 01:57
Hier was Neues von Wacom für Smartphone- und Tablet-Besitzer:

http://techcrunch.com/2014/09/03/wacom-bamboo-duo-solo-fineline-intuos-creative-stylus-2/
 
EB4224 - 02.09.14 17:28
Ein kurzes Update hier von mir.

Im Urlaub habe ich jetzt zugeschlagen und mir ein Intuos Manga geholt.

Der Anschluß an meinen Linux PC funktionierte tadellos (Ubuntu Studio 14.04.). Ich habe momentan nur das Problem, dass ich das Tablet nur auf einem von 2 Bildschirmen agieren lassen möchte. Aber darum kümmere ich mich später.

Gruß
Ebby
 
Hapsam - 31.07.14 18:21
Wird zwar von allen behauptet, jedoch hällt sich bei mir eine Stiftspitze schon seit 5 Jahren, hängt vielleicht aber daran das ich so kräftig wie eine Feldmaus bin und im Jahr 3 Bilder male.

EDIT: Nein, hab gerade nachgeschaut, irgendwann hab ich wohl einmal eine Stiftspitze ausgetauscht, das muss vor 4 Jahren oder so gewesen sein...

Interessanterweise ist meine derzeitige Stiftspitze noch nicht auf die Abgenutztheit der anderen Stiftspitze runtergekommen.
 
LiddlBuddha - 31.07.14 09:32
EDIT: Ausdruck => Aufdruck
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 30.07.14 22:54
In der Tat, LiddlBuddha.

Der Verschleiß hängt nicht nur am "Ausdruck". Das ist bei den Teilen scheinbar einfach so.
Ich bin immer noch bei der ersten Spitze, benutze halt auch ein DinA4 Blatt als Schutz, wie beschrieben.
 
LiddlBuddha - 30.07.14 21:32
So in der Art, Pauercomix.

Auch ich habe mit einem CTL-460 mein privaten Einstieg gefunden und später bin ich auf das Intous 5L umgestiegen.

Für den Einstieg reicht die CTL Reihe völlig aus und ich aus nicht teuer. Bei Intous lieber zweimal Familienrat halten, wenn es unbedingt angeschafft werden soll.

Ich habe beim Intous meine 400Tacken schon gelassen.

Vielleicht überzeugt dieser Punkt. Beide genannten GT´s (CTL 460 und Intous 5L) arbeiten mit Modulstiftspitzen, die keine Akkus oder so brachen. Das macht sie besonders leicht und es beeinflusst den Zeichenfluss kaum.


Allerdings gibt es von mir ein Manko am Intous, was den Verschleiß angeht.
Ich habe beim CTL erst die zweite Spitze am Stift eingesetzt, ob ich beide GTs nicht wenig benutze (Liegt je nach dem, derzeit zwischen 10-20 Stunden pro Woche, abwechselnd). Und beim Intous5 musste ich bereits die vierte Spitze einsetzen.
Und ich spreche da von einem Zeitraum der Benutzung von knapp 1 1/2 Jahren.

Entweder mache ich was falsch, oder der Verschleiß ist beim Intous wirklich höher...
Oder mein Ausdruck ist zu stark.
 
EB4224 - 30.07.14 17:02
Du meinst wie das 3D bei Kinofilmen?
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 30.07.14 10:10
Klar, man muss es sich nicht unnötig schwer machen.
Was ich damit sagen will, ist, dass man keinen großen Marken verpflichtet sein muss.
Ich hab schon von Leuten gehört, sie würden niemals etwas anderes als "den Industriestandard" verwenden, auch was andere Bereiche angeht (Videoschnitt, Soundbearbeitung usw.). Alles Quatsch. Wenn die Ideen von vornherein schwach sind, rettet einen auch kein Luxusprogramm.
 
Hapsam - 30.07.14 06:30
Aber wieso sich die Hände brechen nur um zu beweisen das man auch so zeichnen kann? Natürlich, wenn man Erfahren genug ist, kann man alles auf alles machen, aber besonders als Anfänger muss man sich nicht noch extra Steine in den Weg legen indem man Paint benutzt.
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 30.07.14 04:17
http://www.youtube.com/watch?v=v2g5qbvb7F4

Wer nicht zeichnen kann, dem hilft auch das aktuellste Corel Paint oder Manga Studio trotz der tausenden Tricks nichts. Wer zeichnen kann, der bringt auch mit MS Paint ordentliche Sachen zustande.
 
Hapsam - 29.07.14 17:06
Eeeeh, da muss ich dir, widersprechen, das Ergebnis zählt zwar, aber es ist überhaupt nicht egal welches Programm man benutzt. Natürlich hängt das stark davon ab was man machen will und was man dafür braucht, aber so neutral brauchst du dich auch nicht zu zeigen Pauercomix

Zum Thema Grafiktablett, ich benutz schon seit Jahren ein Wacom Intuos 4 und bin vollkommen zufrieden damit, wenn man aber nicht genug Geld hat könnte ich mir gut vorstellen auch auf einen etwas kleineren Tablet zu zeichnen. Ich denke man gewöhnt sich schnell dran, muss man aber nicht wenn man direkt eine mittlere Größe kauft.
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 28.07.14 22:37
Ich denke Hobbyzeichner sollten sich da keine Sorgen machen. Wer in seiner Freizeit Cartoons zeichnet und sich um weiß-nicht-wieviele-hundert-EURO eine Photoshop oder Corel Paint Lizenz kauft, der hat sie nicht mehr alle.

Aber ich möchte meinen Kommentar nachbessern: Es ist total egal welches Programm man nimmt, das Ergebnis zählt! Egal in welchem Bereich.

Und was Adobe da mit dieser CS2 Kampagne gemacht hat, war scheinbar einfach ein Kommerz-Trick. Man gewöhnt mit solchen Aktionen die potentiellen, späteren Lizenzkäufer an sein Produkt. Die haben sich daran gewöhnt, wollen dann halt eine aktuelle, um Längen bessere Version und Adobe reibt sich genüsslich die Hände. Clevere Sache.
 
HaChri - 28.07.14 22:32
Photoshop CS2 ist auf jeden Fall einen Blick wert. Doch mittlerweile kann man bei Adobe diese Version nicht mehr so ohne weiteres herunterladen.
Unzweifelhaft ist Photoshop ausgereifter, intuitiver und übersichtlicher - aber halt auch eine properiäre Software, dessen Hersteller im nachhinein gesagt/geschrieben hat das der Download nur für Personen statthaft ist, die es vorher schon erworben hatten.

Wertet mich jetzt nicht als Spassbremse, aber das ist für mich der Grund warum ich hauptsächlich GIMP und Inkscape nutze, bevor ich mich in den Untiefen des Urheberrechts verstricke.


@EB4224: Wenn Du dein Grafiktablett dann unter Linux zulaufen gebracht hast, sagt mir doch mal bescheid. ;-)

Gruß HaChri
 
EB4224 - 28.07.14 20:06
Hallo,

vielen Dank für die Einschätzungen!

Was die Qualität der Tablets angeht, war ich mir bei Wacom schon recht sicher. Ich wollte nur sichergehen, das die Einsteigermodelle dort auch in diesem Qualitätsbereich liegen. Bei manchen Firmen sind halt die Einsteigermodelle Schrott und erst die teuren Geräte zeigen dann Qualität. Das scheint bei Wacom wohl nicht der Fall zu sein.

Das Problem bei Photoshop CS2 liegt darin, das es keine explizite Version für Linux gibt und ich habe keine Windows-Maschine mehr. Da habe ich aber wenig Sorgen, denn das Programm Krita (gibt es auch für Windows) macht auf mich schon einen sehr guten Eindruck.
Und wie ich mittlerweile gelesen habe, soll es keine Probleme beim Anschluß des Tablets an Linux geben. Aber unter Linux bin ich halt auch immer etwas basteln gewohnt.

Die Auflösung der Tablets habe ich auch gefunden (wer ganz nach unten blättert wird halt fündig). Die Punktdichte ist bei der Intuos(Bamboo)-Reihe gleich.

Jetzt muss wohl nur noch der Familienrat überzeugt werden

Vielen Dank nochmal!

Gruß
Ebby
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 28.07.14 14:50
Mein Tipp wäre gleich ein gutes Grafiktablett zu kaufen, dann halt ein kleineres Modell.
Das ist halt so eine Sache mit Einsteigermodellen. Man gewöhnt sich an die komische, reduzierte Qualität und hat dann wieder eine Umgewöhnungsphase, wenn man an dessen Grenzen stößt und etwas besseres braucht.

Die Bamboo-reihe ist aber schwer in Ordnung in der Hinsicht. Ich hatte vorher mal ein doofes, billiges Medion-Teil von Aldi. Das Ding war nach zweimal benutzen kaputt, der Stift ohne Drucksensibilität. Rausgeworfenes Geld.

Photoshop CS2 gibts übrigens immer noch gratis zum Download. Würde ich auf jedenfall mal ausprobieren. GIMP ist im Vergleich sehr umständlich, die Menüs unsinnig verschachtelt und wenig intuitiv. Da kann man sich zwar auch dran gewöhnen, aber "wozu?" ist halt dann die Frage. Also nix für ungut an die Leute, die nur GIMP benutzen. Ich hab's halt ziemlich schnell aufgegeben.
 
HaChri - 28.07.14 14:02
Ich habe mir vor gut 1 1/2 Jahren das Intuos 5 touch [S] (PHT-450) geleistet.
Und nein - ich würde es nicht wieder kaufen. Nicht weil es schlecht wäre oder nix taugen würde. Mit nichten. Aber für mich, als Computer-Gelegenheitszeichner, komme ich ganicht in die Verlegenheit die ganzen technischen Raffinessen zu nutzen, geschweige denn auszureizen.

Da ich auch mehr auf OpenSource-Software setze, wie GIMP oder Inkscape setze, würde ich heute aus meiner warte sagen, daß das damalige Bamboo es auch getan hätte.


Einsteigern würde ich sowieso erstmal das Bamboo ( oder wie auch immer heute heißen mag) empfehlen.

Achja die Oberfläche meines Intuos 5 ist wirklich etwas empfindlich und ich schließe mich Pauercomix an wenn er empfiehlt die Fläche abzukleben.

Latenzen sind nicht festzustellen.

Beim Zeichnen Tablett <-> Bildschirm, gewöhnt man sich schnell dran, das man nur noch den 'Maus' Zeiger auf dem Bildschirm wahrnimmt.

Auflösung des M oder des S kann ich nix sagen.

Zu Linux kann ich leider auch nichts sagen - da ich nur Live-Systeme verwende und mich damit noch nicht befasst habe.

Gruß vom HaChri
 
EB4224 - 26.07.14 12:52
Hallo Pauercomix!

Vielen Dank für deine Antwort (ich habe auch die Beschreibung vom Thema geändert ).

Ich war nur von der Bezeichnung des Tablets verwirrt und habe mal nachgeschaut. Wacom hat wohl vor kurzem die Bezeichnung seiner Produktpaletten geändert. Die heutigen Intuos waren vorher die Bamboos. Die alte Intuos-Reihe haben sie jetzt Intuos Pro genannt. Und die Pros wären für mich momentan übertrieben denke ich. (auch dahingehend habe ich die Beschreibung geändert )

Aber ich vermute mal das vieles was du über das Intuos 4 L berichtet hast auch für die "neue" Intuos-Reihe gilt.

Gruß
Ebby
 
PauerCmx (toonsUp Team) - 26.07.14 11:32
Ja, ich "habe mit dem Wacom Intuos Tablets." (Erfahrung, oder?)

Ich habe das Intuos 4 L (DinA4 groß glaube ich) und bin recht zufrieden damit. Vorher hatte ich ja das A5 große Intuos. Das ist schon ein merkbarer Unterschied, wenn man auf einem großen Bildschirm arbeitet (iMac).
Habe es damals einer Freundin gegen das kleinere getauscht, weil sie nicht soviel am Computer macht. Also weiß ich nicht wieviel es eig. kostet. Die Fläche ist groß genug für meine Anforderungen. Latenz gibt es keine und wenn, dann ist ein langsamer Computer dran schuld.

In Photoshop erkennt das Teil sogar noch den Stiftwinkel aus allen möglichen Richtungen, also kann man die vielen dynamischen Pinsel-Aufsätze richtig schön auskosten.

Zum Schutz habe ich mir ein dünnes Papier über die ganze Fläche geklebt, weil ich in einem Forum gelesen habe, dass die Stifte sonst ziemlich schnell das Tablett zerkratzen. Es gibt nämlich einige verschiedene Aufsätze für die Stiftspitze – von grob und körnig mit viel Wiederstand auf der Fläche bis weich und fast rutschend aus Hartplastik. Diese Stiftspitzen befinden sich in der kleinen Halterungsdose. Habe sie aber ehrlich gesagt nicht mal alle ausprobiert.

Wenn man jetzt nicht gerade hochglanzpolierte Bilder digital malen möchte, wie das hier, dann reicht dieses Grafiktablett locker aus. Aber ich glaube selbst solche aufwändigen Bilder kann man damit hinbekommen.

Besonders cool ist der Präzisionsmodus (eigener Knopf), der verwendet die ganze Grafiktablett-Fläche auf einem sehr kleinen Bildschirmausschnitt, den man selbst wählen kann.

Einziges Manko ist das Auswahlrad, das spinnt bei mir ziemlich und ist enorm unpräzise. So wie ich den Finger davon weggebe, verrutscht die Position nochmal um ein Stück. Das ist nervig. Wenn man den Auswahlknopf zum ersten mal in der Mitte betätigt, braucht das noch ein zwei Sekunden, bis es reagiert, was ich ziemlich komisch finde. Aber ansonsten, echt tolles Teil.

Die Umstellung, dass man das Gezeichnete nur am Computerbildschirm sieht, ist mir nicht schwer gefallen. Ähnlich wie einen Besen zu benutzen oder eine Gabel. Es ist irgendwo einfach eine Art Verlängerung des Arms oder so. Manche Leute tun sich da aber scheinbar schwer, was ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Linux? Keine Ahnung, musst du nachsehen.
 
EB4224 - 26.07.14 10:33
Hat jemand mit dem Wacom Intuos Tablets? 

Hallo zusammen,

normalerweise passt das Thema nicht wirklich in dieses Board aber ich wüsste nicht wo ich es sonst erstellen sollte.

Ich bin gerade fasziniert davon, welche Möglichkeiten das digitale Zeichnen bietet. Momentan experimentiere ich mit einem Nexus 7 und Sketchbook Mobile herum und bin davon schon sehr begeistert.

Nun habe ich mich etwas umgeschaut und die Fa. Wacom gefunden, die allem Anschein nach gut Grafiktablets herstellt. Diese bieten die Einsteigermodelle Intuos S bzw. Intuos M an. Hat jemand mit diesen Tablets hier Erfahrung?

Mir fallen hier z.B. die folgenden Fragen ein:
- Wie hoch ist die Latenz?
- Wie ist es, wenn man auf der Fläche wo man zeichnet nicht sieht was man zeichnet? (Also
auf dem Tablet zeichnen/auf der Monitor sehen)
- Ist die Auflösung des M die gleiche wie die des S?
- Wie hoch ist der Aufwand es unter Linux zum Laufen zu bringen?

Vielen Dank schon einmal für eure Mühen!

Gruß
Ebby
 
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